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Zinseszinsrechner: Zinsen berechnen

Berechne wie dein Kapital durch den Zinseszinseffekt wächst – reaktiv, mit Diagramm und Permalink zum Teilen.

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Zinseszins berechnen: Formel & Beispiele

Der Zinseszinseffekt ist das wichtigste Prinzip beim langfristigen Vermögensaufbau: Zinsen werden nicht ausgezahlt, sondern dem Kapital gutgeschrieben – und im nächsten Jahr selbst verzinst. Dadurch wächst das Kapital nicht linear, sondern exponentiell.

Die Formel: Kn = K0 × (1 + i)n – wobei K0 das Startkapital, i der jährliche Zinssatz (als Dezimalzahl) und n die Laufzeit in Jahren ist. Bei monatlicher Verzinsung lautet die Formel: Kn = K0 × (1 + i/12)12n.

Beispiel: 10.000 € bei 7 % p.a. über 20 Jahre ergeben ohne Einzahlungen bereits 38.697 € – also fast das Vierfache. Mit einer zusätzlichen monatlichen Einzahlung von 200 € wächst das Endkapital auf über 152.000 €, davon sind nur 58.000 € eingezahlt. Der Rest – 94.000 € – sind reine Zinsen.

Tipp zur Zinsperiode: Wird der Zins monatlich statt jährlich kapitalisiert, ist der Effektivzins etwas höher als der Nominalzins. Bei 7 % Nominalzins und monatlicher Verzinsung entspricht das einem Effektivzins von ca. 7,23 % p.a. Für ETF-Sparpläne ist die jährliche Zinsperiode eine realistische Annäherung.

Wann lohnt sich welcher Zinssatz? Tagesgeldkonten bieten aktuell 2–4 % p.a. Breit gestreute ETF-Portfolios (z. B. MSCI World) haben historisch 7–10 % p.a. erzielt – mit entsprechendem Marktrisiko. Für konservative Planungen empfiehlt sich ein Zinssatz von 3–5 %.

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Häufige Fragen

Was ist der Zinseszinseffekt?

Der Zinseszinseffekt beschreibt das Phänomen, dass Zinsen nicht nur auf das ursprüngliche Kapital, sondern auch auf bereits erhaltene Zinsen berechnet werden. Dadurch wächst das Kapital exponentiell statt linear – ein entscheidender Vorteil bei langfristigen Geldanlagen.

Wie funktioniert der Zinseszinsrechner?

Gib dein Startkapital, den jährlichen Zinssatz, die Laufzeit und optionale monatliche Einzahlungen ein. Der Rechner berechnet sofort, wie dein Kapital über die Jahre wächst – inklusive Aufschlüsselung in eingezahltes Kapital und erzielte Zinsen.

Was bedeutet Zinsperiode?

Die Zinsperiode gibt an, wie oft im Jahr Zinsen auf dein Konto gutgeschrieben werden. Bei monatlicher Zinsperiode werden die Zinsen 12× pro Jahr kapitalisiert – das führt zu einem etwas höheren Endkapital als bei jährlicher Zinsschreibung.

Wie hoch sollte der Zinssatz sein?

Tagesgeldkonten bieten aktuell 2–4 % p.a., breit gestreute ETF-Portfolios (z. B. MSCI World) haben historisch 7–10 % p.a. erzielt. Je länger die Laufzeit, desto wichtiger ist der Zinseszinseffekt.

Kann ich meine Berechnung speichern?

Ja – alle Parameter werden automatisch in der URL gespeichert. Klicke auf "Permalink" um den direkten Link zu kopieren und zu teilen oder für später zu bookmarken.